Freitag, 29. Januar 2016

Working Out Loud-Zertifizierung Tag 4 (von 5)

Das Thema heute war "Steam": WOL an die jeweilige Umgebung anpassen. Dazu hat eine Teilnehmerin, Community Managerin eines grossen Automobilzulieferers, erzählt, wie sie WOL bei sich eingeführt haben.

Auf Basis der existierenden Collaboration Plattform wurde ein Bereich für WOL eingerichtet. Für jedes Kapitel des Buchs wurde in einer Tabelle eine Spalte mit deutschsprachiger Zusammenfassung und den Übungen erstellt. Sämtliche WOL Circle Guides wurden übersetzt und intern zur Verfügung gestellt.

Wer einem Circle beitreten möchte, kann aus bereits existierenden unvollständigen Circlen, die noch Mitglieder benötigen, auswählen, inklusive Tag, Uhrzeit und Lokation der Meetings. Das passiert alles online. Viel Wert wird auf Fotos gelegt: der Circle-Selfie" ;)

Die Circle-Moderatoren werden auch explizit gefördert, über regelmäßige Meetings, ausführliches Trainingsmaterial, und ständige Verfügbarkeit für Fragen.

Nach Abschluss der Circles wird Feedback abgefragt, systematisch ausgewertet und grafisch aufbereitet. Dabei kommen Fragen wie "Haben Sie Ihr Ziel erreicht?" und "War es ein persönliches oder berufliches Ziel?" vor. Die Ergebnisse als Tortendiagramm haben entscheidend zur Akzeptanz beim Mangement geholfen. Super awesome bzw. sehr, sehr toll.

Als Nächstes war für uns eine Gruppenübung dran: der "Reciprocity Ring" (kann mir das bitte jemand sinnvoll und griffig übersetzen?). Es geht darum, dass in einem großen Google-Spreadsheet jeder einträgt, was er braucht (gerne auch mit Vulnerability-Anteil), und alle anderen dahinter scheiben, wie sie helfen können. Schön anzuschauen, wie sich die Spalten simultan in Echtzeit füllen.

Und dann ging es zum Schluss wirklich noch darum, wer alles WOL einsetzen könnte (Krankenschwester, Fabrikarbeiter, Projektmanager, Student, Teams), und wie wir die Materialien entsprechend anpassen könnten.

Passend zum Thema Cicle-Selfie hier mein Selbstbild mit Feldberg und Börse im Hintergrund:

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